Rechtliches
Datenschutzerklärung
Stand: August 2026
Diese Seite ist bewusst sparsam gebaut. Sie können sie vollständig lesen, ohne uns etwas über sich zu erzählen. Über die Zugriffsdaten hinaus, ohne die keine Website ausgeliefert werden kann, und die Reichweitenmessung ohne Cookies (beides Abschnitt 2), entstehen personenbezogene Daten an fünf Stellen: bei der Eintragung in die Warteliste, bei der Anforderung des Spickzettels, im Konto des Produktbereichs, beim Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrags — und, falls Sie zustimmen, beim Messen einer Anzeige.
Wenn Sie Virali gewerblich nutzen und dabei Angaben über Ihre Kundinnen und Kunden eingeben, verarbeiten wir diese in Ihrem Auftrag. Was das bedeutet und wie Sie den zugehörigen Vertrag bekommen, steht in Abschnitt 7. Wer welche Daten von uns zu sehen bekommt, steht gesammelt in Abschnitt 12.
1. Verantwortlicher
Momente Manufaktur
Inhaber: Tim Pechhold
Weilerstraße 33/3
71642 Ludwigsburg
Deutschland
E-Mail: info@virali.eu
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die gesetzlichen Voraussetzungen dafür liegen nicht vor.
2. Aufruf der Website (Server-Logfiles)
Beim Öffnen dieser Seite überträgt Ihr Browser technisch notwendige Daten an unseren Hoster. Verarbeitet werden dabei:
- IP-Adresse des anfragenden Geräts
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs
- aufgerufene Adresse und übertragene Datenmenge
- Browsertyp, Betriebssystem und ggf. die verweisende Seite
Zweck und Rechtsgrundlage: Ohne diese Daten kann eine Website technisch nicht ausgeliefert werden. Wir nutzen sie außerdem, um Störungen und Angriffe zu erkennen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren, funktionierenden Angebot, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Speicherdauer: Die Protokolle werden fortlaufend überschrieben: Wir halten je Dienst nur ein eng begrenztes Protokollvolumen vor, das älteste wird beim Überschreiten automatisch verworfen. Ein fester Zeitraum lässt sich daraus nicht ableiten — er hängt davon ab, wie viel Betrieb stattfindet; im heutigen Umfang liegt er bei wenigen Tagen. Darüber hinaus bewahren wir Zugriffsprotokolle nicht auf.
Daneben führen wir ein knappes Protokoll sicherheitsrelevanter Ereignisse — etwa abgewiesene Anmeldeversuche oder abgewehrte Zugriffe auf geschützte Schnittstellen. Es enthält Zeitpunkt, Art des Ereignisses, die IP-Adresse und gegebenenfalls eine gekürzte Kennung, keine Inhalte. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Abwehr von Angriffen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Diese Einträge werden nach 90 Tagen gelöscht. Beide Protokolle werden nicht mit anderen Daten zusammengeführt und nicht dazu verwendet, einzelne Besucher wiederzuerkennen.
Hosting
Diese Website läuft auf einem Server, den wir bei der Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, angemietet haben. Der Standort des Servers liegt in Deutschland. Mit Hetzner besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Eine Übermittlung in ein Drittland findet für das Hosting nicht statt.
Reichweitenmessung mit Umami
Um zu sehen, welche Seiten gelesen werden, setzen wir Umami ein. Die Software läuft auf demselben Server wie diese Website (siehe Hosting). Es wird kein Dienst eines Dritten eingebunden, und die Messdaten verlassen unseren Server nicht.
Erfasst werden dabei: die aufgerufene Adresse, die verweisende Seite, Datum und Uhrzeit, Browser und Betriebssystem, die Bildschirmgröße, die im Browser eingestellte Sprache und das aus der IP-Adresse abgeleitete Land. Ihre IP-Adresse wird nicht gespeichert. Aus ihr und Ihrem Browserkennzeichen wird ein Prüfwert berechnet, der zusammengehörende Aufrufe zu einem Besuch bündelt; die IP-Adresse lässt sich daraus nicht zurückrechnen, und wir haben keine Möglichkeit, diesen Wert einer Person zuzuordnen.
Es werden keine Cookies gesetzt und keine Kennungen auf Ihrem Gerät abgelegt. Eine seitenübergreifende Verfolgung findet nicht statt. Die Messdaten werden nicht mit den Daten aus Abschnitt 3 bis 6 zusammengeführt und nicht an Dritte weitergegeben.
Im Konto- und Produktbereich läuft diese Messung nicht. Dort ist kein Auswertungsskript eingebunden. Ergänzend zählen wir jedoch drei Vorgänge, um zu verstehen, welcher Weg auf die Website zu einem Konto führt: dass ein Anmeldelink eingelöst wurde, dass die Einrichtung abgeschlossen wurde, und dass ein kostenpflichtiger Vertrag zustande gekommen ist. Übermittelt werden dabei nur der Anlass selbst und wenige Kategorien dazu — bei der Einrichtung Ihr Gewerk aus der vorgegebenen Auswahlliste, beim Vertrag, ob er einen der Gründerplätze belegt. Keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine Kennnummer Ihres Kontos, keine Freitexte — was Sie selbst eingetippt haben, wird nicht übertragen. Auch diese Vorgänge bleiben auf unserem Server; es gilt dieselbe Rechtsgrundlage wie oben.
Zweck und Rechtsgrundlage: Wir wollen wissen, welche Inhalte gelesen werden und an welcher Stelle Besucher abspringen, um die Website zu verbessern. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer bedarfsgerechten Gestaltung unseres Angebots, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Widerspruch: Sie können dieser Messung jederzeit widersprechen — eine formlose Nachricht an uns (Abschnitt 1) genügt. Ihre weiteren Rechte stehen in Abschnitt 14.
Speicherdauer: Wir bewahren die Messdaten so lange auf, wie sie für den Vergleich über die Zeit gebraucht werden, und löschen sie, sobald dieser Zweck entfällt. Ein fester Zeitraum ist damit nicht verbunden.
3. Warteliste und Spickzettel
Wir führen zwei getrennte Verteiler: die Warteliste und die Adressen derer, die unsere Vorlagensammlung („Spickzettel“) angefordert haben. Beide sind unabhängig voneinander — wer auf dem einen steht, steht deshalb nicht auf dem anderen, und Sie können sich für jeden einzeln abmelden.
Warteliste
Wenn Sie sich in die Warteliste eintragen, verarbeiten wir:
- Ihre E-Mail-Adresse — die einzige Angabe, um die wir bitten. Ein Name wird nicht abgefragt.
- die Herkunft der Eintragung — ein kurzes Kürzel dafür, über welchen Weg Sie hergekommen sind (z. B. über eine bestimmte Anzeige oder ein Video). Wir nutzen es ausschließlich dafür, zu beurteilen, welcher Kanal funktioniert. Es sagt nichts über Sie persönlich aus.
- Zeitpunkt der Eintragung und Zeitpunkt Ihrer Bestätigung — als Nachweis Ihrer Einwilligung.
Schutz der Formulare vor Missbrauch
Dieser Absatz gilt für beide Anmeldeformulare — Warteliste wie Spickzettel. Beim Absenden verarbeiten wir zusätzlich kurzzeitig die IP-Adresse Ihres Anschlusses. Sie dient ausschließlich dazu, zu zählen, wie oft von dort abgesendet wurde, und automatisierte Massenanmeldungen zu unterbinden. Die Zählung liegt nur im Arbeitsspeicher des Servers, wird nach spätestens einer Stunde verworfen, nicht in die Datenbank geschrieben und nicht mit Ihrer Eintragung verknüpft. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am Schutz vor Missbrauch, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Bestätigung in zwei Schritten
Nach der Eintragung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link. Er führt auf eine Seite, auf der Sie die Anmeldung mit einer Schaltfläche bestätigen — erst dann sind Sie auf der Liste. Der zweite Schritt ist Absicht: Sicherheitsprogramme mancher Mailanbieter öffnen Links in eingehenden Nachrichten selbsttätig, und eine so entstandene „Bestätigung“ wäre keine. Tun Sie nichts, bekommen Sie von uns nichts weiter zu sehen: Nicht bestätigte Eintragungen werden spätestens nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Das Verfahren schützt Sie davor, von jemand anderem mit Ihrer Adresse angemeldet zu werden.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie ist freiwillig; die Nutzung dieser Website hängt nicht davon ab.
Speicherdauer: bis Sie sich abmelden. Melden Sie sich ab, speichern wir Ihre Adresse zusammen mit dem Abmeldezeitpunkt weiter — allerdings nur noch zu dem Zweck, Sie nicht versehentlich erneut anzuschreiben. Das ist nach Art. 6 Abs. 1 lit. c und f DSGVO zulässig und für Sie die sicherere Variante. Eine vollständige Löschung können Sie jederzeit verlangen (Abschnitt 14).
E-Mail-Versand: Resend
Für den Versand nutzen wir Resend (Resend, Inc., USA). Dorthin wird Ihre E-Mail-Adresse übermittelt, damit die Nachricht zugestellt werden kann; Resend protokolliert den Versand für eine begrenzte Zeit, um Zustellprobleme nachvollziehen zu können. Die dort möglichen Funktionen zur Messung von Öffnungen und Klicks sind abgeschaltet. Es besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Siehe auch Abschnitt 13.
Speicherung: Supabase
Die Warteliste liegt in einer Datenbank bei Supabase (Supabase Pte. Ltd., Singapur), die in der Region Europäische Union (Frankfurt am Main) betrieben wird. Es besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Spickzettel
Der Spickzettel ist eine Sammlung von Vorlagen als PDF. Wenn Sie ihn anfordern, verarbeiten wir Ihren Vornamen und Ihre E-Mail-Adresse sowie die Zeitpunkte Ihrer Eintragung und Ihrer Bestätigung. Der Vorname dient allein der Anrede in den E-Mails; es steht Ihnen frei, dort etwas anderes einzutragen als Ihren bürgerlichen Namen.
Auch hier gilt die Bestätigung in zwei Schritten, aus denselben Gründen wie bei der Warteliste: Sie erhalten zuerst eine E-Mail mit einem Link, und erst wenn Sie dort auf die Schaltfläche klicken, bekommen Sie den Spickzettel und die Nachrichten aus Abschnitt 4. Tun Sie nichts, bekommen Sie von uns nichts weiter zu sehen; nicht bestätigte Eintragungen werden spätestens nach 30 Tagen gelöscht.
Wo Ihre Angaben in dieser Zeit liegen: Das Anmeldeformular steht auf unserer eigenen Website, und Ihr Vorname und Ihre E-Mail-Adresse werden zunächst bei uns gespeichert — in derselben Datenbank bei Supabase, in der auch die Warteliste liegt (Region Europäische Union, Frankfurt am Main). An unseren Versanddienstleister Brevo werden sieerst weitergegeben, wenn Sie bestätigt haben. Eine Eintragung, die niemand bestätigt, erreicht Brevo also nie; sie wird bei uns gelöscht.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie ist freiwillig; die Nutzung dieser Website hängt nicht davon ab. Die Einwilligung umfasst zwei Dinge, und das Anmeldeformular benennt beide ausdrücklich: den Empfang der E-Mails und deren anonyme Zählung (Abschnitt 4). Sie können sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen — über den Abmeldelink in jeder Nachricht oder formlos an uns.
Speicherdauer: bis Sie sich abmelden. Danach gilt dasselbe wie bei der Warteliste — wir behalten Ihre Adresse allein zu dem Zweck, Sie nicht versehentlich erneut anzuschreiben. Eine vollständige Löschung können Sie jederzeit verlangen (Abschnitt 14).
Versand und Verwaltung des Spickzettels: Brevo
Für den Versand der E-Mails zum Spickzettel nutzen wir Brevo (Brevo GmbH, Köpenicker Str. 126, 10179 Berlin) — nicht Resend; die einzige Ausnahme ist der Versand ohne Zählung, der im nächsten Abschnitt beschrieben ist.Nach Ihrer Bestätigung werden Ihr Vorname, Ihre E-Mail-Adresse und der Zeitpunkt der Bestätigung dorthin übermittelt und dort gespeichert; Brevo protokolliert den Versand, um Zustellprobleme nachvollziehen zu können, und verschickt auch die Bestätigungsmail selbst. Dort entsteht außerdem die Zählung, die im nächsten Abschnitt beschrieben ist. Es besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Brevo speichert und versendet innerhalb der EU. Trotzdem ist eine Übermittlung in Drittländer — insbesondere in die USA — nicht ausgeschlossen: Brevo setzt für den Betrieb Unterauftragsverarbeiter ein, die dort ihren Sitz haben (unter anderem für Sicherheitsfilter, SMS-Zustellung und Kundenbetreuung), und behält sich im Auftragsverarbeitungsvertrag eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums ausdrücklich vor. Abgesichert ist das über das EU-US Data Privacy Framework und die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission; Einzelheiten dazu stehen in Abschnitt 13. Für die Speicherung bei uns gilt, was oben zu Supabase steht.
4. Nachrichten an Warteliste und Spickzettel-Verteiler
Warteliste
Solange Sie eingetragen sind, erhalten Sie in der Regel wöchentlich eine kurze E-Mail mit einem praktischen Hinweis rund um Instagram für Hochzeits- und Eventdienstleister sowie eine Nachricht, sobald Virali verfügbar ist. Auch ein nützlicher Hinweis ist Werbung im rechtlichen Sinne, weil er ein Produkt begleitet — und genau dafür haben Sie im zweiten Schritt eingewilligt.
Jede dieser E-Mails enthält einen Abmeldelink. Ein Klick genügt, eine Begründung ist nicht nötig, und es entstehen Ihnen keine Kosten. Zusätzlich übermitteln wir den Abmeldeweg technisch an Ihr E-Mail-Programm: Gmail, Apple Mail und Outlook zeigen deshalb neben dem Absender eine eigene Schaltfläche zum Abmelden an, die genauso wirkt. Der Link enthält eine Zufallskennung, die ausschließlich zu Ihrer Abmeldung führt und mit der sich nichts anderes tun lässt.
Bei den E-Mails an die Warteliste zählen wir nicht mit, ob Sie sie geöffnet oder auf einen Link darin geklickt haben. Sie enthalten dafür weder ein Zählpixel noch umgeschriebene Links. Für die Mails zum Spickzettel gilt das nicht— siehe den nächsten Abschnitt.
Spickzettel
Haben Sie den Spickzettel angefordert und bestätigt, erhalten Sie ihn zum Herunterladen und danach drei kurze E-Mails innerhalb der ersten Woche: eine mit dem Spickzettel selbst, zwei weitere mit Hinweisen dazu und mit der Vorstellung von Virali. Auch das ist Werbung im rechtlichen Sinne, und genau dafür haben Sie im zweiten Schritt eingewilligt.
Danach endet diese Strecke von selbst. Es folgt nichts Weiteres, solange Sie sich nicht zusätzlich in die Warteliste eintragen. Zur Abmeldung gilt unverändert, was oben steht: Abmeldelink in jeder Nachricht und zusätzlich der technische Abmeldeweg für Ihr E-Mail-Programm.
Anonyme Zählung der Spickzettel-Mails
Anders als bei der Warteliste zählen wir bei diesen E-Mails mit, wie oft sie geöffnet und angeklickt werden — bei den drei Nachrichten und bei der Bestätigungsmail. Das geschieht anonym: Die Zahlen werden bei Brevo nicht mit Ihnen als Person verknüpft. Wir können also sehen, dass eine Nachricht 40-mal geöffnet wurde, aber nicht, ob Sie darunter waren.
Technisch geschieht das so:
- Öffnungen zählt ein kleines, unsichtbares Bild in der Mail („Zählpixel“). Beim Laden dieses Bildes werden Ihre IP-Adresse und Angaben zu Ihrem E-Mail-Programm an Brevo übertragen. Brevo verwendet sie, um die Öffnung zu zählen; eine Zuordnung zu Ihrem Kontakt wird dabei nicht gespeichert.
- Klicks zählen umgeschriebene Links: Der Klick läuft über Brevo und wird von dort sofort auf das eigentliche Ziel weitergeleitet. Auch hier wird gezählt, aber nicht zugeordnet.
- Ob eine Nachricht zugestellt werden konnte oder als unzustellbar zurückkam. Das ist notwendigerweise auf Ihre Adresse bezogen — eine unzustellbare Adresse muss als solche erkennbar sein, damit wir es nicht endlos erneut versuchen.
Wir nutzen das ausschließlich, um zu beurteilen, ob diese E-Mails etwas taugen — welche Betreffzeile gelesen wird, welcher Hinweis interessiert, an welcher Stelle wir Leser verlieren. Ein Profil über Sie entsteht dabei nicht, und die Auswertung wird nicht an Dritte weitergegeben.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, zusammen mit § 25 Abs. 1 TDDDG für das Zählpixel. Sie erteilen sie zusammen mit der Anmeldung zum Spickzettel; das Formular benennt die Zählung ausdrücklich, sie ist also kein Nebenprodukt des Versands.Sie können sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen— der Abmeldelink beendet beides zugleich, Nachrichten und Zählung, und eine formlose Nachricht an uns (Abschnitt 1) genügt ebenfalls. Die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Wenn Sie auch die anonyme Zählung nicht möchten: Schreiben Sie uns formlos (Abschnitt 1). Wir nehmen Ihren Kontakt dann aus der Liste bei Brevo heraus und verschicken die noch ausstehenden Nachrichten über unseren zweiten Versanddienstleister Resend, bei dem die Zählung abgeschaltet ist — diese Mails enthalten also weder Zählpixel noch umgeschriebene Links.Der Preis dafür ist ein anderer: Resend ist ein Unternehmen mit Sitz in den USA; für Ihre Adresse gilt dann der Hinweis in Abschnitt 13.
Unabhängig davon können Sie in den meisten E-Mail-Programmen das automatische Laden von Bildern abschalten; dann findet die Öffnungszählung schon technisch nicht statt.
Speicherdauer: Die gezählten Werte sind anonym und damit keine Angaben über Sie; sie werden als reine Summen bei Brevo aufbewahrt. Personenbezogen bleibt nur der Zustellstatus Ihrer Adresse, und der endet mit Ihrer Abmeldung nach den Regeln in Abschnitt 3.
5. Konto und Produktbereich
Virali selbst liegt hinter einer Anmeldung, unter /app. Alles in diesem Abschnitt betrifft ausschließlich Menschen, die dort ein Konto anlegen. Wer nur diese Website liest, auf der Warteliste steht oder den Spickzettel angefordert hat, ist davon nicht betroffen.
Keine Reichweitenmessung im Produktbereich. Unter /app ist kein Auswertungsskript eingebunden — es wird nicht erfasst, welche Seiten Sie dort öffnen oder was Sie dort anklicken. Gezählt werden lediglich die drei Vorgänge, die in Abschnitt 2 unter Reichweitenmessung benannt sind; dort steht auch, welche Angaben dabei übermittelt werden und welche ausdrücklich nicht.
Anmeldung ohne Passwort
Es gibt kein Passwort. Sie geben Ihre E-Mail-Adresse ein und bekommen eine Nachricht mit einem Anmeldelink und einem sechsstelligen Code — beides führt zum selben Ziel, Sie nehmen, was Ihnen leichter fällt. Verarbeitet werden dabei Ihre E-Mail-Adresse, eine zufällige Kennnummer Ihres Kontos und die Zeitpunkte Ihrer Anmeldungen. Eine getrennte Registrierung gibt es nicht: Wird eine Adresse eingegeben, zu der es noch kein Konto gibt, entsteht eines.
Für Anmeldung und Sitzung nutzen wir Supabase Auth; die Daten liegen in derselben Datenbank in der Region Europäische Union (Frankfurt am Main) wie in Abschnitt 3 beschrieben.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne Konto lässt sich das Angebot nicht bereitstellen.
Schutz der Anmeldung vor Missbrauch
Wie beim Warteliste-Formular zählen wir kurzzeitig, wie oft von einer IP-Adresse aus eine Anmeldemail angefordert wurde, und begrenzen das. Die Zählung liegt nur im Arbeitsspeicher des Servers, wird nach spätestens einer Stunde verworfen und nicht in die Datenbank geschrieben. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse daran, dass niemand fremde Postfächer über uns zumüllt, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Cookies im Produktbereich
Damit Sie angemeldet bleiben, werden im Browser Cookies für Ihre Sitzung gesetzt. Sie sind für den Betrieb unbedingt erforderlich — ohne sie wären Sie nach jedem Seitenwechsel wieder ausgeloggt — und deshalb nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG ohne Einwilligung zulässig. Sie dienen nicht der Analyse Ihres Verhaltens. Im Produktbereich wird kein Meta-Pixel geladen, auch dann nicht, wenn Sie draußen zugestimmt haben.
Angaben zu Ihrem Betrieb
Beim Einrichten fragen wir nach dem Namen Ihres Betriebs, Ihrem Gewerk, Ihren Zielen, den Kanälen, auf denen Sie veröffentlichen, und dem Zeitbudget, das Sie pro Woche einplanen; freiwillig dazu Ihre Zielgruppe, der gewünschte Tonfall und freie Notizen zu Ihrer Marke. Das sind zunächst Angaben über einen Betrieb — personenbezogen sind sie, weil sie an Ihrem Konto hängen und weil bei einem Einzelunternehmen Betrieb und Person oft dasselbe sind.
Die freien Textfelder gehen in die Vorschläge ein. Ein Hinweis in eigener Sache: Schreiben Sie dort nichts hinein, was Dritte betrifft — Namen von Kundinnen und Kunden etwa gehören nicht in die Markennotizen. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, gilt Abschnitt 7.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Ohne diese Angaben kann Virali nichts vorschlagen, was zu Ihrem Betrieb passt.
Was Virali für Sie speichert
Aus Ihren Angaben entstehen wöchentlich Vorschläge, und die werden gespeichert: Ihre Wochenpläne mit den Ideen, Skripten, Dreh-Anleitungen und dem Drehtermin, welche davon Sie abgehakt haben, sowie die Zahlen, die Sie selbst eintragen — Follower je Kanal, Anfragen pro Woche und, im Rückblick, Aufrufe und Likes je Beitrag. Diese Zahlen tippen Sie von Hand ab; Virali ist mit Instagram nicht verbunden und ruft dort nichts ab.
Wenn Ihnen die ersten acht Vorschläge einer Woche nicht passen, können Sie uns einmalig schreiben, was die nächste Runde anders machen soll. Dieses Feedback und die acht bisherigen Ideen bleiben beim Wochenplan gespeichert. Die Ideen werden als „alt“ gekennzeichnet, aber nicht gelöscht und können weiterhin ausgewählt werden.
Einmal pro Woche fragen wir Sie außerdem, wie die Woche gelaufen ist. Was Sie dort schreiben — was funktioniert hat, was nicht, und was in der kommenden Woche bei Ihnen ansteht — speichern wir zusammen mit einer kurzen Auswertung daraus. Diese Auswertung ist der Grund, warum die Vorschläge in Woche sechs andere sind als in Woche eins.
Zusätzlich erzeugt Virali für Sie einmal pro Woche sieben kurze Tipps, von denen Ihnen täglich einer angezeigt wird. Sie werden aus einem von uns gepflegten Vorrat an Fachaussagen und den Angaben zu Ihrem Betrieb formuliert und an Ihrem Konto gespeichert; sie enthalten keine Angaben über andere Personen.
Gespräche mit Virali
Sie können mit Virali schreiben — frei über Ihren Betrieb oder gezielt zu einer einzelnen Idee. Gespeichert werden dabei Ihre Nachrichten, die Antworten und ein automatisch vergebener Gesprächstitel. Ein Gespräch gehört zu Ihrem Konto; Sie können es jederzeit selbst löschen.
Aus diesen Gesprächen merkt sich Virali zweierlei, damit Sie sich nicht wiederholen müssen: kurzfristige Termine („nächsten Samstag eine Hochzeit im Schloss“) und dauerhafte Fakten über Ihre Arbeitsweise. Beides steht sichtbar im Produkt — die Termine auf der Startseite, die Fakten unter „Einstellungen → Gemerktes“. Die Fakten lesen, ändern und löschen Sie dort einzeln. Termine können Sie derzeit nicht einzeln entfernen; sie bleiben gespeichert, solange Ihr Konto besteht. Diese Merkposten fließen in Ihre weiteren Gesprächeein und in die Erstellung Ihrer Wochenpläne und Tipps — damit Virali dort nicht jedes Mal von vorn fragt. Sobald ein Termin in einen Wochenplan eingegangen ist, wird er als erledigt markiert und danach nicht mehr verwendet.
Bitte schreiben Sie in den Chat nichts über Dritte, was dort nicht hingehört. Anders als bei den eingefügten Kommentaren (siehe unten) löscht Virali den Wortlaut eines Gesprächs nicht nach der Auswertung — er bleibt stehen, bis Sie ihn löschen oder die Frist unten greift.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für Angaben über Dritte, die Sie hier eintragen, gilt Abschnitt 7.
Speicherdauer: Gespräche werden zwölf Monate nach der letzten Nachricht gelöscht, auch wenn Ihr Konto weiter besteht. Die gemerkten Fakten bleiben, bis Sie sie löschen — auch über die zwölf Monate hinaus, weil sie nicht am Gespräch hängen. Dasselbe gilt für die Termine: Sie bleiben, solange Ihr Konto besteht, und werden mit ihm gelöscht.
Kommentare anderer Personen
Im Wochenrückblick können Sie Kommentare einfügen, die unter Ihren Beiträgen stehen. Diese stammen von Menschen, die diese Erklärung nie gelesen haben — deshalb gehen wir damit besonders sparsam um:
- Wir bitten Sie ausdrücklich, keine Namen einzufügen. Für die Auswertung zählt, was gefragt wurde, nicht wer gefragt hat.
- Der eingefügte Text wird einmal ausgewertet und danach gelöscht. Gespeichert bleibt nur die Auswertung — also etwa der Hinweis, dass mehrfach nach einer bestimmten Leistung gefragt wurde.
- Der Rohtext geht in keinen weiteren Vorgang ein. Alle späteren Vorschläge arbeiten ausschließlich mit der verdichteten Auswertung.
Über diese Inhalte entscheiden Sie, nicht wir: Wir verarbeiten sie in Ihrem Auftrag. Was das rechtlich bedeutet, steht in Abschnitt 7.
Verarbeitung durch ein KI-System
Für die Vorschläge, die Gespräche, die Tipps und die Auswertung des Wochenrückblicks setzen wir Vertex AI ein, einen Dienst der Google Cloud. Die Verarbeitung findet in Rechenzentren innerhalb der EU statt; je nach Verfügbarkeit des eingesetzten Modells kann sich das auf mehrere EU-Standorte verteilen. Google ist unser Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; ein entsprechender Vertrag besteht. Die übermittelten Inhalte werden nicht zum Training von Modellen verwendet.
Übermittelt wird dabei jeweils nur, was für die Antwort nötig ist:
- die Angaben zu Ihrem Betrieb, Ihre Ziele und Ihr Zeitbudget,
- eine Kurzliste Ihrer bisherigen Beiträge (Datum, erster Satz, Format, ob gedreht) — keine vollständigen Skripte,
- die verdichteten Erkenntnisse aus Ihren bisherigen Wochenrückblicken,
- bei einer zweiten Ideenrunde Ihr dazu eingegebenes Feedback und die acht bisherigen Vorschläge,
- beim Wochenrückblick zusätzlich das, was Sie dort eingetragen haben, samt der eingefügten Kommentare,
- im Chat zusätzlich der bisherige Verlauf des jeweiligen Gesprächs, Ihre offenen Merkposten — und, beim Ideen-Chat, die betreffende Idee.
Was wir nicht übermitteln: Ihre E-Mail-Adresse, Ihren Namen und Ihre Zahlungs- und Kontodaten. Der Anbieter erfährt nicht, zu wem der Auftrag gehört. Was Sie selbst in ein Textfeld schreiben, geht allerdings so mit, wie Sie es geschrieben haben — auch ein Name, den Sie dort eintippen. Die eingefügten Kommentare gehen in genau einen Aufruf und danach in keinen weiteren.
Was aus dem Wochenrückblick bleibt: Aus Ihren Angaben und den eingefügten Kommentaren schreibt das KI-System kurze Sätze darüber, was für Ihre kommenden Wochen gilt. Diese Sätze speichern wir, und sie gehen — anders als der Wortlaut der Kommentare — in spätere Aufrufe mit ein. Sie stehen in Ihrem Konto unter Einstellungen → Gelerntes; dort können Sie jeden einzelnen davon einsehen und streichen. Gestrichene Sätze fließen in keinen weiteren Aufruf ein.
Wir protokollieren zu jedem Aufruf, wie umfangreich er war (Zeitpunkt, Modell, Anzahl der verarbeiteten Texteinheiten) — ohne Inhalte. Das dient der Kostenkontrolle und der Begrenzung der Nutzung, etwa des wöchentlichen Chat-Kontingents.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Ohne diese Verarbeitung gibt es keine Vorschläge, und die sind die Leistung, für die Sie ein Konto haben.
Speicherdauer und Löschung
Kontodaten und Betriebsangaben speichern wir, solange Ihr Konto besteht. Sie können es jederzeit selbst löschen — angemeldet unter „Konto“, ohne Nachfrage und ohne Wartezeit. Gelöscht werden dabei Ihr Zugang, die Angaben zu Ihrem Betrieb und alle Inhalte, die dazu entstanden sind — Wochenpläne, Beiträge, eingetragene Zahlen, Wochenrückblicke, Gespräche, Merkposten und Tipps; die Löschung erfolgt sofort und ist nicht umkehrbar. Genauso genügt eine formlose E-Mail an die in Abschnitt 1 genannte Adresse, eine Begründung ist nicht nötig.
Zwei Dinge überleben die Löschung, und beide sollen es:
- Ihre Rechnungen bei Stripe — mit Name, Anschrift und Betrag. Rechnungen und Buchungsbelege unterliegen einer gesetzlichen Aufbewahrungsfrist (§ 147 AO, § 257 HGB); Art. 17 Abs. 3 lit. b DSGVO nimmt sie ausdrücklich vom Löschanspruch aus. Näheres in Abschnitt 6. Ein laufendes Abo wird bei der Löschung sofort beendet; bereits gezahlte Beiträge werden nicht erstattet.
- Das Protokoll der KI-Aufrufe. Diese Zeilen bleiben bestehen, verlieren aber mit der Löschung ihren Bezug zu Ihrem Konto: Was übrig bleibt, sind Zeitpunkt, Modell und Umfang — keine Inhalte und keine Kennung, die auf Sie verweist.
Mitgelöscht werden auch die Verteiler: Steht Ihre Adresse auf der Warteliste oder im Spickzettel-Verteiler, werden diese Einträge bei der Kontolöschung mit entfernt — der Spickzettel-Kontakt auch bei unserem Versanddienstleister. Sie müssen sich dafür nicht getrennt abmelden.
Die eingefügten Kommentare anderer Personen sind schon vorher weg: Sie werden direkt nach der einmaligen Auswertung gelöscht, unabhängig davon, wie lange Ihr Konto besteht. Gespräche werden nach zwölf Monaten ohne neue Nachricht gelöscht.
Ihre Eintragung in die Warteliste (Abschnitt 3) ist davon nicht betroffen: Sie hängt an Ihrer E-Mail-Adresse, nicht an Ihrem Konto, und beruht auf Ihrer Einwilligung. Diese widerrufen Sie mit dem Abmeldelink in jeder unserer E-Mails — unabhängig davon, ob Sie ein Konto haben.
6. Zahlungen und Rechnungen
Virali ist nach einer kostenlosen Testphase kostenpflichtig. Für Zahlung, Rechnungsstellung und die Verwaltung Ihres Abonnements nutzen wir Stripe (Stripe Payments Europe, Limited, 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, D02 H210, Irland). Es besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Zahlungsdaten erreichen unseren Server nicht. Wenn Sie ein Abonnement abschließen, werden Sie auf eine von Stripe betriebene Bezahlseite geleitet. Kartennummer, Bankverbindung und vergleichbare Zahlungsmittel geben Sie dort ein; wir sehen sie zu keinem Zeitpunkt und speichern sie nicht.
Der Ablauf im Einzelnen:
- Wir übermitteln an Stripe: Ihre E-Mail-Adresse, den gewählten Tarif und die zufällige Kennnummer Ihres Kontos, damit die Zahlung dem richtigen Zugang zugeordnet werden kann.
- Sie geben bei Stripe ein: Ihren Namen, die Rechnungsanschrift (für die Umsatzsteuer verpflichtend) und Ihr Zahlungsmittel.
- Wir bekommen von Stripe zurück: die Kunden- und Vertragskennung, den Status des Abonnements, das Ende der laufenden Laufzeit und ob gekündigt wurde. Keine Zahlungsdaten. Diese Angaben speichern wir an Ihrem Konto, weil sie darüber entscheiden, ob Ihr Zugang offen ist.
- Im Kundenportal — ebenfalls bei Stripe — ändern Sie Ihr Zahlungsmittel, rufen Rechnungen ab und kündigen. Auch dort geben Sie Daten direkt bei Stripe ein.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Vertrags mit Ihnen). Für die Aufbewahrung von Rechnungen und Buchungsbelegen tritt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten hinzu. Stripe verarbeitet Ihre Daten darüber hinaus in eigener Verantwortlichkeit, soweit das Unternehmen dazu gesetzlich verpflichtet ist (Geldwäscheprävention, Zahlungsdiensteaufsicht) oder es der Betrugsvermeidung dient; darauf haben wir keinen Einfluss.
Speicherdauer: Vertragsdaten speichern wir für die Dauer des Vertragsverhältnisses. Rechnungen und Belege bleiben danach für die gesetzlichen Fristen von acht bis zehn Jahren erhalten — auch dann, wenn Sie Ihr Konto löschen. Der Kundeneintrag bei Stripe wird deshalb bei einer Kontolöschung nicht mitgelöscht; ein laufendes Abonnement wird beendet.
Stripe verarbeitet Daten auch in den USA (Stripe, Inc.); dazu Abschnitt 13. Die Datenschutzerklärung von Stripe finden Sie unter stripe.com/de/privacy.
7. Daten Ihrer eigenen Kundinnen und Kunden (Auftragsverarbeitung)
Für alles, was bis hierher beschrieben ist, sind wir der Verantwortliche. Es gibt aber einen Bereich, in dem das anders ist: Wenn Sie Virali gewerblich nutzen und dabei Angaben eingeben, die andere Menschen betreffen — vor allem die Kommentare unter Ihren Beiträgen, aber ebenso Namen oder Einzelheiten, die Sie in ein freies Textfeld oder in ein Gespräch schreiben — , dann entscheiden Sie über diese Daten und nicht wir.
In diesem Umfang sind Sie der Verantwortliche und wir Ihr Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO. Wir verarbeiten diese Inhalte ausschließlich, um Ihnen die vereinbarte Leistung zu erbringen, und nicht für eigene Zwecke.
Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) stellen wir Ihnen zur Verfügung. Eine formlose E-Mail an info@virali.eu genügt; Sie erhalten ihn zur Unterzeichnung zurück. Er regelt insbesondere Gegenstand und Dauer der Verarbeitung, die Weisungsbindung, die Vertraulichkeit der eingesetzten Personen, die technischen und organisatorischen Maßnahmen, die Unterstützung bei Betroffenenanfragen und Meldepflichten sowie die Löschung nach Vertragsende.
Unterauftragsverarbeiter: Die in Abschnitt 12 aufgeführten Dienstleister setzen wir auch für diese Inhalte ein — insbesondere Hetzner (Server), Supabase (Datenbank) und Google Cloud / Vertex AI (Auswertung). Mit dem Abschluss des AVV gelten sie als genehmigt; über einen Wechsel oder eine Ergänzung informieren wir vorab und rechtzeitig genug, dass Sie widersprechen können.
Was wir unabhängig davon tun, um diese Daten klein zu halten: Wir bitten Sie an jeder betroffenen Stelle darum, keine Namen einzugeben; eingefügte Kommentare werden einmal ausgewertet und der Wortlaut danach gelöscht; an die KI geht kein Bezug zu Ihrem Konto. Das ersetzt Ihre Verantwortung nicht — es begrenzt den Schaden, wenn doch einmal ein Name mitläuft.
8. Kontaktaufnahme per E-Mail
Wenn Sie uns schreiben — an die im Impressum genannte Adresse oder als Antwort auf eine unserer E-Mails —, verarbeiten wir Ihre Nachricht samt Absenderadresse und allem, was Sie hineinschreiben, um sie zu beantworten.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; zielt Ihre Nachricht auf einen Vertrag, ist es Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Speicherdauer: Wir bewahren die Korrespondenz auf, solange sie für die Bearbeitung nötig ist, und löschen sie, sobald der Vorgang abgeschlossen ist und keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Eine Nachricht an uns führt nicht dazu, dass Sie auf die Warteliste kommen — dafür ist immer die Bestätigung aus Abschnitt 3 nötig.
9. Meta-Pixel — nur mit Ihrer Einwilligung
Um herauszufinden, ob sich Anzeigen bei Instagram und Facebook überhaupt lohnen, setzen wir das Besucher-Aktions-Pixel der Meta Platforms Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Dublin 2, Irland, ein.
Das Pixel wird erst geladen, nachdem Sie im Hinweisbanner zugestimmt haben. Lehnen Sie ab oder entscheiden Sie gar nichts, wird es nicht geladen und es werden keine Daten an Meta übertragen. Die Seite funktioniert in beiden Fällen vollständig.
Stimmen Sie zu, verarbeitet Meta insbesondere:
- Ihre IP-Adresse und Angaben zu Browser und Gerät
- welche Seiten Sie hier aufgerufen haben
- ob Sie sich in die Warteliste eingetragen haben
- Kennungen, die in Ihrem Gerät gespeichert bzw. daraus ausgelesen werden (Cookies)
Meta kann diese Informationen Ihrem Nutzerkonto zuordnen, falls Sie bei Facebook oder Instagram angemeldet sind, und für eigene Zwecke — einschließlich Werbeausspielung — verwenden. Auf diese weitere Verarbeitung haben wir keinen Einfluss. Wir selbst sehen ausschließlich zusammengefasste Auswertungen, keine einzelnen Personen.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO sowie § 25 Abs. 1 TDDDG für das Speichern und Auslesen von Informationen in Ihrem Endgerät. Für das Erheben und Übermitteln der Daten sind wir und Meta gemeinsam Verantwortliche im Sinne von Art. 26 DSGVO; Meta stellt die wesentlichen Inhalte dieser Vereinbarung unter facebook.com/legal/controller_addendum bereit. Informationen zur Datenverarbeitung durch Meta finden Sie in der Datenschutzrichtlinie von Meta.
Widerruf: Sie können Ihre Entscheidung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft ändern — . Der Widerruf ist genauso einfach wie die Zustimmung und berührt die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung nicht.
10. Speicherung Ihrer Cookie-Entscheidung
Damit Sie das Banner nicht bei jedem Besuch erneut sehen, speichern wir Ihre Entscheidung — Zustimmung oder Ablehnung — zusammen mit dem Zeitpunkt lokal in Ihrem Browser (localStorage, Schlüssel virali_consent). Diese Information verlässt Ihr Gerät nicht.
Das ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG ohne Einwilligung zulässig, weil die Speicherung unbedingt erforderlich ist, um Ihre Entscheidung überhaupt respektieren zu können. Sie können sie jederzeit über die Einstellungen Ihres Browsers löschen.
11. Schriftarten
Die verwendeten Schriften werden von unserem eigenen Server ausgeliefert. Beim Aufruf dieser Seite geht keine Anfrage an Google Fonts oder einen anderen fremden Server; Ihre IP-Adresse wird dorthin nicht übertragen.
12. Empfänger und Auftragsverarbeiter im Überblick
Wir verkaufen keine Daten und geben sie nicht zu Werbezwecken weiter. Zugriff haben ausschließlich die folgenden Dienstleister, und zwar nur, soweit sie ihn für ihre Aufgabe brauchen. Mit allen als Auftragsverarbeiter aufgeführten Unternehmen besteht ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Diese Liste ist zugleich das Verzeichnis der Unterauftragsverarbeiter im Sinne von Abschnitt 7.
| Dienstleister | Wofür | Ort der Verarbeitung | Rolle |
|---|---|---|---|
| Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen, Deutschland | Server und Betrieb der Website, Logfiles | Deutschland | Auftragsverarbeiter |
| Supabase Pte. Ltd., Singapur | Datenbank, Anmeldung, Warteliste, alle Kontoinhalte | EU (Frankfurt am Main) | Auftragsverarbeiter |
| Google Cloud EMEA Limited, Dublin, Irland (Vertex AI) | Erzeugung der Vorschläge, Tipps, Chatantworten und Auswertungen | EU | Auftragsverarbeiter |
| Resend, Inc., USA | Versand von E-Mails (Bestätigung, Anmeldung, Hinweise) | EU und USA | Auftragsverarbeiter |
| Brevo GmbH, Berlin | Spickzettel: Versand der E-Mails, Verwaltung bestätigter Adressen und anonyme Zählung (Abschnitt 3 und 4) | EU; Unterauftragsverarbeiter auch USA | Auftragsverarbeiter |
| Stripe Payments Europe, Limited, Dublin, Irland | Zahlung, Rechnungen, Abonnementverwaltung | EU und USA | Auftragsverarbeiter, teils eigenverantwortlich (Abschnitt 6) |
| Meta Platforms Ireland Limited, Dublin, Irland | Messung von Anzeigen — nur nach Ihrer Einwilligung (Abschnitt 9) | EU und USA | gemeinsam Verantwortliche (Art. 26 DSGVO) |
Darüber hinaus geben wir Daten weiter, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind — etwa an Finanzbehörden — oder wenn es zur Durchsetzung von Ansprüchen erforderlich ist. Unser Steuerberater erhält Rechnungsunterlagen im gesetzlich vorgesehenen Umfang.
13. Übermittlung in Drittländer
Unsere Vertragspartnerin für die Datenbank, die Supabase Pte. Ltd., hat ihren Sitz in Singapur; eine Verarbeitung durch verbundene Unternehmen, auch in den USA, ist dabei nicht ausgeschlossen. Für Singapur besteht kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Resend ist ein Unternehmen mit Sitz in den USA; bei Stripe und Meta sind US-Gesellschaften des jeweiligen Konzerns an der Verarbeitung beteiligt. Bei Brevo ist unsere Vertragspartnerin zwar eine deutsche Gesellschaft und gespeichert wird in der EU — die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter sitzen jedoch teilweise in den USA, und der Auftragsverarbeitungsvertrag erlaubt Brevo eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Auch wenn die Daten in der EU gespeichert werden, ist ein Zugriff aus dem jeweiligen Drittland in all diesen Fällen nicht ausgeschlossen. Für solche Übermittlungen bestehen als Garantien die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO; soweit die Anbieter zusätzlich nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert sind, stützt sich die Übermittlung auch auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission nach Art. 45 DSGVO.
Wir weisen offen darauf hin: Ein Schutzniveau, das dem europäischen vollständig entspricht, kann für Zugriffe von Behörden in den USA und in anderen Drittländern nicht garantiert werden. Es besteht insbesondere das Risiko, dass Behörden auf Daten zugreifen, ohne dass Sie davon erfahren oder dagegen wirksam vorgehen können.
Nicht betroffen sind allein die Inhalte, die durch das KI-System laufen (Abschnitt 5), und das Hosting dieser Website (Abschnitt 2): Beides findet ausschließlich in der EU statt.
Für den Spickzettel-Verteiler gilt der vorstehende Absatz dagegen in vollem Umfang — für die Speicherung der Anmeldungen bei Supabase, für den Versand über Brevo (Abschnitt 3) und, wenn Sie den Versand ohne Zählung verlangen (Abschnitt 4), für Resend.
14. Ihre Rechte
Sie haben uns gegenüber jederzeit das Recht auf:
- Auskunft darüber, welche Daten wir zu Ihnen verarbeiten (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
- Löschung (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21 DSGVO)
- Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO)
Eine formlose E-Mail an die oben genannte Adresse genügt. Wir antworten innerhalb eines Monats.
Betrifft Ihr Anliegen Daten, die ein Kunde von uns über Sie eingegeben hat (Abschnitt 7), leiten wir Ihre Anfrage an diesen Kunden weiter und unterstützen ihn bei der Beantwortung — entscheiden darf darüber nur er.
Unabhängig davon steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Heilbronner Straße 35
70191 Stuttgart
Telefon: 0711 615541-0
E-Mail: poststelle@lfdi.bwl.de
www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de
Sie können sich auch an die Behörde an Ihrem Wohnsitz wenden.
15. Keine automatisierte Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Weder Ihre Eintragung in die Warteliste noch Ihr Konto führt zu einer automatischen Bewertung Ihrer Person oder zu einer Entscheidung, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet.
Das gilt auch für die in Abschnitt 5 beschriebene KI-Verarbeitung: Sie erzeugt Vorschläge und eine Einschätzung Ihrer Woche. Was davon Sie umsetzen, entscheiden Sie; es hängt daran keine Leistung, kein Preis und keine Folge, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet. Auch die Bezahlschranke ist keine Bewertung Ihrer Person — sie prüft ausschließlich, ob ein Vertrag besteht oder die Testphase noch läuft.
16. Änderungen dieser Erklärung
Wir passen diese Erklärung an, sobald sich an der Website oder am Produkt etwas ändert, das hier beschrieben ist. Es gilt die jeweils auf dieser Seite abrufbare Fassung. Der Stand steht oben. Ändert sich etwas, das für Ihren Vertrag mit uns wesentlich ist — etwa ein neuer Unterauftragsverarbeiter nach Abschnitt 7 —, informieren wir Sie zusätzlich per E-Mail.